6 Gespräche in der Telefonsprechstunde

Heute kamen beide Telefone zum Einsatz. Während eines Gesprächs mit dem einen Apparat klingelte der andere. Also rief ich die Anrufer zurück. 

Worum ging es?

Ein Anrufer aus Berlin erkundigte sich nach dem Planungsstand des B-Planes 24 A, dem neuen Wohngebiet unterhalb des Papenbergs. Er will mit seiner jungen Familie nach Waren (Müritz) zurück. Ich habe ihm versichert, dass die Stadtvertretung aus meiner Sicht die Entwicklung des B-Planes 24 A als  ein Schwerpunktvorhaben ansieht. 

Auch eine Dauerthema wurde wieder angesprochen. Warum soll es Tempo 30 auf der B192 in der Nacht geben, nicht aber in der Karl-Marx-Straße? Mir fehlen die Argumente, diese werde ich beim Bürgermeister als zuständige Verkehrsbehörde einholen.

Die gelben Säcke waren ebenfalls Thema heute. Mein Gesprächspartner ist der Meinung, dass der Landkreis auch weiterhin für kostenlose Säcke sorgen müsse, damit er wie bisher seine Wertstoffe auf dem Balkon sammeln und dann sackweise in den Container tragen kann. Schließlich ist bei der Einführung des „Grünen Punktes“ die Entsorgung eingepreist worden. Ich denke, wir alle werden uns von langjähriger Gewohnheit trennen müssen und z.B. den gelben Sack auf dem Balkon durch einen entsprechen großen Eimer o.ä. ersetzen müssen.

Bis vor einige Zeit gab es auf dem Parkplatz „Müritzeum“ eine Schrankenanlage und bezahlt wurde bei der Ausfahrt. Jetzt muss im Vornherein geplant werden, wie lange der Arztbesuch oder der Besuch im Müritzeum dauert und zur Sicherheit zahlen die Parkenden mehr als nötig. Für viele ist das Bezahlen mit dem Smartphone keine Alternative. 
Wie kann das Problem gelöst werden? Ich weiß es im Moment nicht.

Eine Mieterin der WOGEWA in der Güstrower Straße berichtete mir über Wasser, welches in den Keller gedrückt wird. Unzufrieden ist sie auch mit dem Reinigungsservice im Treppenhaus und den damit verbundenen Kosten. Hier werde ich mich mit der WOGEWA in Verbindung setzen.

Ein weiteres angesprochenes Problem ist der Zustand des Wanderweges um den Tiefwarensee unterhalb des Falkenhäger Weges. Bei Tau- und Regenwetter ist ein Abschnitt kaum mehr passierbar. Ob das mit einer Fuhre Brechsand und einer Rüttelplatte gelöst werden kann? Ich weiß es nicht, ich bin auf diesem Gebiet kein Fachmann. Ich werde mich an das Bauamt wenden und vielleicht kann der Stadtbauhof helfen.

 

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Aus der 7. Einwohnersprechstunde

Eine alte PappelAls ich kurz vor 16:30 Uhr in die dritte Etage der Stadtverwaltung kam, wartete bereits die erste Einwohnerin. Da der Konferenzraum noch besetzt war, begannen wir unser Gespräch schon auf dem Flur. Es ging um eine Pappel zwischen den Blöcken in der Geschwister-Scholl-Straße mit der Nummer 9 und Nummer 18. Die Einwohnerin bemüht sich schon mehrere Jahre um die Fällung des Baumes, der in den 1970iger Jahren gepflanzt ist.  Sie sieht eine Gefahr für das Wohngebäude, den darunter liegenden Kleinkinderspielplatz, für die parkenden Autos und moniert das viele Laub, herabfallendes Totholz, die Verdunkelung der Wohnzimmer und Balkone. Sie hat 36 Misteln gezählt und erwartet eine Schädigung des Baumes. Ich habe hier mal nachgelesen: https://baumsicht.de/baumfremder-bewuchs-sind-misteln-und-efeu-eine-gefahr-fuer-baeume/ . In diesem Beitrag wird eine Schädigung nur bei „sehr starkem Mistelbefall“ beschrieben. Aber, was ist ein „sehr starker Mistelbefall? 
Nach ca. 30 Minuten war unser Gespräch, wir waren inzwischen ins Konferenzzimmer umgezogen, beendet.
Ich werde das Problem mit dem SGL Umwelt/Forsten/Friedhofsverwaltung, Herrn Müller, besprechen. Er ist der Fachmann. Vielleicht kann die Krone reduziert werden. Solche Maßnahmen sind aber nur noch bis zum 28.02.2020 möglich.

Mein zweiter Gast hatte ganz andere Fragen. Ihm ging es um die Verkehrsströme in der Straße am Seeufer. Er wollte wissen, ob der Panoramaweg so gestaltet wird, dass er keine Sackgasse mehr ist. Darüber hinaus fragte er, ob die Stadtvertretung noch vor hat, den Uferwanderweg zu realisieren. Er hofft, dass dadurch ein großer Teil der Fußgänger vom kombinierten Fuß-Radweg in der Straße am Seeufer „weggelenkt“ werden kann. Dadurch könnte mehr Platz für die Radfahrer bereitgestellt werden. Mein Gesprächspartner befürchtet, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg die Uferflächen an die Anlieger verkaufen könnte und damit der Uferwanderweg nicht mehr realisiert werden kann.
Diese Fragen werde ich an den Stadtentwicklungsausschuss weiter geben.

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