Aus der 7. Einwohnersprechstunde

Eine alte PappelAls ich kurz vor 16:30 Uhr in die dritte Etage der Stadtverwaltung kam, wartete bereits die erste Einwohnerin. Da der Konferenzraum noch besetzt war, begannen wir unser Gespräch schon auf dem Flur. Es ging um eine Pappel zwischen den Blöcken in der Geschwister-Scholl-Straße mit der Nummer 9 und Nummer 18. Die Einwohnerin bemüht sich schon mehrere Jahre um die Fällung des Baumes, der in den 1970iger Jahren gepflanzt ist.  Sie sieht eine Gefahr für das Wohngebäude, den darunter liegenden Kleinkinderspielplatz, für die parkenden Autos und moniert das viele Laub, herabfallendes Totholz, die Verdunkelung der Wohnzimmer und Balkone. Sie hat 36 Misteln gezählt und erwartet eine Schädigung des Baumes. Ich habe hier mal nachgelesen: https://baumsicht.de/baumfremder-bewuchs-sind-misteln-und-efeu-eine-gefahr-fuer-baeume/ . In diesem Beitrag wird eine Schädigung nur bei „sehr starkem Mistelbefall“ beschrieben. Aber, was ist ein „sehr starker Mistelbefall? 
Nach ca. 30 Minuten war unser Gespräch, wir waren inzwischen ins Konferenzzimmer umgezogen, beendet.
Ich werde das Problem mit dem SGL Umwelt/Forsten/Friedhofsverwaltung, Herrn Müller, besprechen. Er ist der Fachmann. Vielleicht kann die Krone reduziert werden. Solche Maßnahmen sind aber nur noch bis zum 28.02.2020 möglich.

Mein zweiter Gast hatte ganz andere Fragen. Ihm ging es um die Verkehrsströme in der Straße am Seeufer. Er wollte wissen, ob der Panoramaweg so gestaltet wird, dass er keine Sackgasse mehr ist. Darüber hinaus fragte er, ob die Stadtvertretung noch vor hat, den Uferwanderweg zu realisieren. Er hofft, dass dadurch ein großer Teil der Fußgänger vom kombinierten Fuß-Radweg in der Straße am Seeufer „weggelenkt“ werden kann. Dadurch könnte mehr Platz für die Radfahrer bereitgestellt werden. Mein Gesprächspartner befürchtet, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg die Uferflächen an die Anlieger verkaufen könnte und damit der Uferwanderweg nicht mehr realisiert werden kann.
Diese Fragen werde ich an den Stadtentwicklungsausschuss weiter geben.

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