Einwohnertelefon­sprech­stunde wurde gut angenommen

Meine 9. Einwohnersprechstunde war die zweite, die ich als Telefonsprechstunde durchführen musste. Dadurch wurde Infektionsketten vermieden. 5 Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen haben mich telefonisch erreicht, die ersten bereits um 16:44 Uhr. In 2 Gesprächen ging es um Unstimmigkeiten mit den Nachbarn. Das sind Probleme, die ich nur schwer beeinflussen kann. Hier habe ich zum einen den Austausch mit der WOGEWA als Vermieterin und zum anderen den Austausch mit dem Ordnungsamt gesucht und erfahren, dass beide Ereignisse bekannt und in Bearbeitung sind. Manchmal hilft ja auch schon das Zuhören.

In einem Gespräch sprach eine Einwohnerin zum zweiten mal ein Problem an, welches sie bewegt, für das ich aber keine Lösung habe. In der Nähe ihres Grundstücks stehen drei Anhornbäume. Diese werfen bekannter Maßen ihre Samen (die Nasen ;-) ) in großen Mengen ab. Verstopfte Regenrinnen und in jedem Frühjahr ein „Ahornteppich“ auf dem Grundstück sind die Folgen. Das ist für die Einwohnerin im höheren Alter kein Grund zur Freude. Was tun? Die Ahornbäume zurückschneiden wie ich das bereits bei Linden gesehen habe? Keine gute Idee, sagte mir der Sachgebietsleiter Umwelt/Forsten/Friedhofsverwaltung. Hat jemand eine Idee, jenseits einer Fällung – die kommt nicht in Frage.

Und es gab auch wieder Lob. In diesem Fall für die Planung und Gestaltung des „Schwarzen Weges“ vom Bahnhof zum Postgebäude. Dem kann ich nur zustimmen!
Dann aber wurde der Stadtbus angesprochen. Die Haltestelle Ellernbruch hat weder Bank noch ein Häuschen, der Verkehr ist ausgedünnt. Vor allem der Bus gegen 10 Uhr in Richtung Waren/West fehlt.
Kritisiert wurde auch die seit langem bestehende Regelung, dass in der Unterführung zwischen Güstrower und Friedensstraße nur der Mittelaufzug für jedermann und -frau nutzbar ist. Sicher gab es mal gute Gründe für diese Regelung. Bestehen diese immer noch oder kann man zu benutzerfreundlicheren Regeln kommen? Das muss im Umweltausschuss diskutiert werden – wohl aber erst, wenn die gegenwärtige Ausnahmesituation beendet sein wird.  

Alle Angelegenheiten sind mit der Verwaltung thematisiert und in der Bearbeitung.

Auch die Angelegenheit aus der letzten Einwohnersprechstunde ist in Bearbeitung. Die Verkehrsrechtliche Anordnung zur Entfernung eines Verkehrsschildes ist erlassen. Nur die Schilder müssen noch entfernt werden, dann können die Anwohner auf dem wassergebundenen Fußweg ganztägig parken. Eine Anfrage zu Gräben vom Buchenweg in den Tiefwarensee wird sich mit der Realisierung  des B-Plan 69 „Neugestaltung des altes Bahnbetriebswerksgelände“ klären. Der Graben wird umverlegt.

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7 Gespräche in der Einwohnersprechstunde

Wieder hatte ich mich im Beratungsraum noch nicht eingerichtet, standen schon die ersten beiden Gesprächspartnerinnen vor der Tür.

Sie pachten seit vielen Jahren einen Garten von der Stadt, den sie nun aus Altersgründen abgeben wollen. Einen Nachpächter haben sie  bereits gefunden, allerdings hat ihnen die Stadt eröffnet, das eine Verpachtung an einen Nachfolger nicht möglich ist und sie das Grundstück beräumt abgeben müssen.
Ich werde mich vor Ort umsehen und mit den zuständigen Mitarbeitern der Verwaltung sprechen.

Anschließend führt ich eine Gespräch mit einer „Wiederholungs“gesprächspartnerin. Sie wollte sich für die Klärung ihres Laubproblems bedanken und hofft, dass die Baumpflegearbeiten möglichst bald umgesetzt werden. Den Dank werde ich an die beteiligten Mitarbeiter übermitteln.

Die nächsten Gesprächspartner berichteten mir von Ihrem Besuch bei Dr. Leist, Mitarbeiter des Bürgerbeauftragte des Landes M-V. Herr Dr . Leist versicherte Ihnen seine Unterstützung bei der Klärung ihrer Diskrepanzen mit der Verwaltung. Diese Unterstützung kann ich auch gut gebrauchen, denn das Problem konnte ich nicht lösen.

Ein Anwohner der Goethestraße wollte wissen, wann die letzten Arbeiten endlich umgesetzt werden. Darüber hinaus stellte er Fragen zu den Zwischenabrechnungen der Baumaßnahme. Hier werde ich das Gespräch mit dem Bauamt suchen.

Eine weitere Gesprächspartnerin regte Ü50 Tanzveranstaltungen an und regte an zu prüfen, in der Unterführung zwischen Güstrower und Friedenstraß eine deutliche Trennung zwischen Rad- und Fußgängerbereich an. Die erste Anregung werde ich mit Herrn Gaulke besprechen, die zweite mit dem SGL Verkehrsangelegenheiten. Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern in der Fußgänger habe ich in der Unterführung selbst erlebt.

 Weiter ging es mit Bewohnern des Feißneckblickes. Seit 20 Jahren bewirtschaften Sie eine gepachtete Fläche hinter ihrem Grundstück. Sie befürchten, diese im Zusammenhang mit den BPlan 24a räumen zu müssen. Sie hoffen, diese Fläche kaufen zu können. Dazu müsste die Planung für den BPlan 24a angepasst werden. Ich habe Ihnen empfohlen sich mit Hilfe der neu eingerichteten E-Mail Adressen direkt an die Mitglieder der beteiligen Ausschüsse zu wenden. Außerdem werde ich mir am Wochenende die Situation vor Ort ansehen.

Als die Zeit schon vorbei war, sprach ich noch mit einem ehemaligen Kollegen der Dethloffschule. Die Schule hatte in Absprache mit der SGL Wohngeld/Schulen/ Horte/ Kita eine webbasierten Zensuren- und Zeugnissoftware gekauft, die nun  – ich vermute aus Gründen der Datensicherheit – nicht vom Schulträger bezahlt wird. Ich weiß, dass andere Schulen mit dieser Software arbeiten und werde mich beim Amtsleiter nach den Gründen erkundigen.

Das war eine lange Sprechstunde, die nun viele Gespräche und Recherchen nach sich ziehen wird. Über die Ergebnisse wede ich in diesem Blog berichten 

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