Rückblick auf die Einwohnersprechstunde September

Trotz herrlichstem Spätsommerwetter fanden 6 Einwohnerinnen und Einwohner den Weg in meine Sprechstunde in der Stadtverwaltung. In den 5 Gesprächen ging es um veränderte Bedingungen für PKW-Stellplätzen an einem Mehrfamilienhaus, den Kauf einer Fläche  von 10 m² in Eldenholz, es ging um die Ausstattung unserer Bibliothek und um die Sauberkeit an der Badestelle Feißneck, um viele Hinweise zu Heckenschnitt, Beleuchtung, Fahrradverkehr und um die Lautstärke im Umkreis einer gastronomischen Einrichtung.

Nun werde ich mich mit den geschilderten Sachlagen beschäftigen, den Grundstücks- und Finanzausschuss um die Befassung mit dem Flächenkauf, den Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales um die Befassung mit unserer Bibliothek bitten und Amts- und Sachgebietsleiter*innen über den Bürgermeister um Auskünfte und Unterstützung bitten.

Es waren sehr anregende Gespräche, die geprägt von dem Willen waren, unsere Stadt weiter zu entwickeln. Ich danke auf diesem Wege meinen Gesprächspartner*innen für die vielfältigen Hinweise und Anregungen.

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Einwohnertelefon­sprech­stunde wurde gut angenommen

Meine 9. Einwohnersprechstunde war die zweite, die ich als Telefonsprechstunde durchführen musste. Dadurch wurde Infektionsketten vermieden. 5 Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen haben mich telefonisch erreicht, die ersten bereits um 16:44 Uhr. In 2 Gesprächen ging es um Unstimmigkeiten mit den Nachbarn. Das sind Probleme, die ich nur schwer beeinflussen kann. Hier habe ich zum einen den Austausch mit der WOGEWA als Vermieterin und zum anderen den Austausch mit dem Ordnungsamt gesucht und erfahren, dass beide Ereignisse bekannt und in Bearbeitung sind. Manchmal hilft ja auch schon das Zuhören.

In einem Gespräch sprach eine Einwohnerin zum zweiten mal ein Problem an, welches sie bewegt, für das ich aber keine Lösung habe. In der Nähe ihres Grundstücks stehen drei Anhornbäume. Diese werfen bekannter Maßen ihre Samen (die Nasen ;-) ) in großen Mengen ab. Verstopfte Regenrinnen und in jedem Frühjahr ein „Ahornteppich“ auf dem Grundstück sind die Folgen. Das ist für die Einwohnerin im höheren Alter kein Grund zur Freude. Was tun? Die Ahornbäume zurückschneiden wie ich das bereits bei Linden gesehen habe? Keine gute Idee, sagte mir der Sachgebietsleiter Umwelt/Forsten/Friedhofsverwaltung. Hat jemand eine Idee, jenseits einer Fällung – die kommt nicht in Frage.

Und es gab auch wieder Lob. In diesem Fall für die Planung und Gestaltung des „Schwarzen Weges“ vom Bahnhof zum Postgebäude. Dem kann ich nur zustimmen!
Dann aber wurde der Stadtbus angesprochen. Die Haltestelle Ellernbruch hat weder Bank noch ein Häuschen, der Verkehr ist ausgedünnt. Vor allem der Bus gegen 10 Uhr in Richtung Waren/West fehlt.
Kritisiert wurde auch die seit langem bestehende Regelung, dass in der Unterführung zwischen Güstrower und Friedensstraße nur der Mittelaufzug für jedermann und -frau nutzbar ist. Sicher gab es mal gute Gründe für diese Regelung. Bestehen diese immer noch oder kann man zu benutzerfreundlicheren Regeln kommen? Das muss im Umweltausschuss diskutiert werden – wohl aber erst, wenn die gegenwärtige Ausnahmesituation beendet sein wird.  

Alle Angelegenheiten sind mit der Verwaltung thematisiert und in der Bearbeitung.

Auch die Angelegenheit aus der letzten Einwohnersprechstunde ist in Bearbeitung. Die Verkehrsrechtliche Anordnung zur Entfernung eines Verkehrsschildes ist erlassen. Nur die Schilder müssen noch entfernt werden, dann können die Anwohner auf dem wassergebundenen Fußweg ganztägig parken. Eine Anfrage zu Gräben vom Buchenweg in den Tiefwarensee wird sich mit der Realisierung  des B-Plan 69 „Neugestaltung des altes Bahnbetriebswerksgelände“ klären. Der Graben wird umverlegt.

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Rückblick auf meine erste Bürgersprechstunde am 01.08.2019

3 1/2 Wochen ist meine erste Sprechstunde her. Was ist aus den Anregungen geworden?

„Es ging um Baumpflege und Laubbeseitigung am Bungenberg,“

Auf die Laubentsorgungsproblematik habe ich die Vorsitzende des Umweltausschusses hingewiesen. Sie hat eine Lösungssuche im Ausschuss zugesagt. Wegen der Bewässerung der Bäume habe ich leider keine Reaktion erhalten. Da werde ich nachfragen.

„um Veränderungen und Ergänzungen der Beschilderung der Radwege- und Besucherführung am Volksbad,“

Hier haben die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung sehr schnell reagiert. Dieses Schild weist jetzt ortsunkundige Besucher mit Kinderwagen oder besonderen Bedarfen darauf hin, dass unser Volksbad auch barrierefrei zu betreten ist.

Hinweissschild am Zugang zum Volksbad

Die Verkehrsbeschilderung am Fahrradwegknoten am Volksbad wird verändert. eine entsprechende Anordnung ist durch den zuständigen Mitarbeiter erlassen. Sie muss nun umgesetzt werden.
Ein Hinweissschild an der B192 auf den Parkplatz am Volksbad aus Richtung Neubrandenburg kann nur in Abstimmung mit der Straßenmeisterei Neustrelitz angebracht werden. Damit soll das „wilde“ Parken in der Rathenaustr. eingeschränkt werden. Das kann erst zur nächsten Saison umgesetzt werden.

„um Grünpflegemaßnahmen zur Verkehrssicherungspflicht in der Moltmannstraße“

Hecke zu ausgedehnt
vorher
Hecke beschnitten
nachher

„und um eine Nachfrage bzgl. der Wendegedächtnisstätte in Waren (Müritz).“

Zu dieser Thematik wird Bürgermeister Möller in der nächsten Stadtvertreterversammlung Ausführungen machen

Ich bedanke mich noch einmal für die Anregungen und natürlich für die gute Zusammenarbeit mit allen einbezogenen Mitarbeitern der Verwaltung und des Stadtbauhofes.

Die Zitate entstammen dem Artikel: Premiere geschafft vom 01.08.2019.

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