Straßenverkehr in der Dorfstraße in Warenshof

Seit Anfang August wird die Teterower Straße im Interesse der Mecklenburger Metallgusswerke (MMG) verlegt. Dafür wird der LKW-Verkehr aus Richtung und in Richtung Teterow durch die Dorfstraße in Warendhof umgeleitet, obwohl diese in ihrer Breite nicht für einen LKW-Begegnungsverkehr geeignet ist. Begegnen sich 2 LKW muss mindestens einer auf den Bordstein und damit auf das Verkehrsbegleitgrün bzw. auf den Fußgängerweg ausweichen. Dieser ist aber gleichzeitig Schulweg für eine größere Gruppe Grundschüler. Damit sind die Schüler einer Gefahr ausgesetzt, die sie nicht immer einschätzen bzw. beeinflussen können.

Dieses Problem wurde von mir mehrmals in Ausschüssen bzw. in der Stadtvertretung angesprochen. Am 25.08.08 trafen sich Herr Henkel (Leiter des Ordnungsamtes) und sein Stellvertreter Herr Hakert mit mir und meine Frau in der Dorfstraße. Erst durch die in Augenscheinnahme wurde beiden die Größe des Sicherheitsrisikos deutlich.

In dem Gespräch wurde folgendes festgelegt:

  • Die Reduzierung der Geschwindigkeit für LKW auf 30 km/h sollte durch das Entfernen des Ergänzungsschildes 1048-12 1048-12 nur Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger und Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse  auf alle Fahrzeuge ausgedehnt werden.
  • In der Dorfstraße sollten Einrichtungen aufgestellt werden, die den Fahrzeugführern die momentane Geschwindigkeit anzeigen, um moralisch (  )auf sie Einfluss zu nehmen.
  • Die „Sperrkommission“ sollte einberufen werden, um zu entscheiden, ob eine Richtung des LKW-Verkehrs durch eine weiträumigere Umleitung aus der Dorfstraße herausgenommen werden kann.

Die ersten beiden Reaktionen sollten sofort erfolgen. Heute ist der 1. September – eine Woche ist seit dem Gespräch vergangen – und nichts ist passiert.

In Bezug auf die Gesundheit und das Leben der Kinder ist das gut so. In Bezug auf das Verhältnis zwischen Reden und Zusagen der Ordnungsamtspitze und deren Handel ist das sicher nicht in Ordnung.
Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht erst handeln, wenn etwas mit den Schülern passiert ist.

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